Wann und warum brauche ich eine Therapie?
reden – überdenken – neue Wege
Wann brauche ich eine Therapie?
„Eigentlich komme ich doch noch ganz gut klar. Na ja … meistens.“
„Gehen nicht eher Menschen zur Therapie, denen es richtig schlecht geht?“
„Das kann ich mir bestimmt gar nicht leisten. Und dann muss ich wahrscheinlich zehn oder mehr Termine machen.“
„Bis ich überhaupt einen Termin bekomme, dauert es doch ewig.“
„Und was soll mir das eigentlich bringen? Vom Reden allein wird doch nichts besser.“
Kommen Ihnen solche Gedanken bekannt vor?
Für viele Menschen ist der Schritt, eine Therapie zu beginnen, zunächst einmal groß.
Oft vergehen Monate oder sogar Jahre, bevor sie sich eingestehen, dass sie Unterstützung gebrauchen könnten.
Dabei muss niemand erst am Ende seiner Kräfte sein, um Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Was bedeutet Therapie eigentlich?
Das Wort Therapie bedeutet ursprünglich nichts anderes als Behandlung oder Begleitung.
Sie müssen Ihren Weg also nicht mehr allein gehen. Ein neutraler, außenstehender Mensch begleitet Sie dabei,
Ihre Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
Dabei geht es nicht darum, Sie zu verändern, Ihnen Schuld zuzuweisen oder Ihnen vorzuschreiben, wie Sie leben sollen.
Vielmehr geht es darum, gemeinsam Lösungen zu finden, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen.
Je früher Sie sich Unterstützung holen, desto leichter lässt sich manches verändern. Viele Probleme entwickeln sich schleichend.
Anfangs wirken sie noch klein und gut beherrschbar. Je länger sie jedoch bestehen, desto mehr belasten sie den Alltag und desto größer erscheinen sie.
Stellen Sie sich Ihre Belastung wie einen Berg vor. Beginnen Sie früh damit, ihn Stein für Stein abzutragen, wird der Weg oft schneller wieder frei.
Warten Sie dagegen immer länger, wächst der Berg weiter und erscheint irgendwann kaum noch zu bewältigen.
Doch auch dann gilt: Jeder Berg lässt sich Stück für Stück abtragen – und den ersten Schritt müssen Sie nicht allein gehen.
Wenn Sie folgende Gefühle / Gedanken haben, könnte eine Therapie Ihnen unter Umständen helfen:
Jeder Mensch trägt seine ganz eigenen Lebensthemen in sich. Manche betreffen Beziehungen, andere den Beruf, die Familie, die Gesundheit oder das eigene Selbstwertgefühl. Jeder Mensch hat seine Geschichte – und manchmal kommt der Zeitpunkt, an dem man sie nicht mehr allein tragen möchte.
Sich Unterstützung zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche. Im Gegenteil: Es ist Ausdruck von Selbstfürsorge, Verantwortungsbewusstsein und dem Wunsch, das eigene Leben aktiv zu gestalten.
Ein außenstehender Mensch kann helfen, Gedanken und Gefühle zu sortieren, Zusammenhänge zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln. Gemeinsam werden Themen Schritt für Schritt betrachtet, entwirrt und bearbeitet – in Ihrem Tempo.
Manchmal gleicht das dem Moment, in dem man mit einer Taschenlampe unter das Bett leuchtet. Aus der Ferne wirkt dort vielleicht ein großes Monster. Schaut man jedoch genauer hin, ist es oft nur ein verstaubter Teddy. Unsere verdrängten Gedanken und Gefühle wirken häufig bedrohlicher, solange wir ihnen ausweichen. Sobald wir bereit sind hinzusehen, verlieren sie oft einen großen Teil ihrer Macht. Dann kann man den Teddy hervorholen, den Staub abschütteln und ihm bildlich gesprochen eine Runde in der Waschmaschine gönnen.
Genau dafür bietet eine Therapie einen geschützten Rahmen: einen Ort ohne Bewertung, an dem Sie alles aussprechen dürfen, was Sie bewegt, und an dem jedes Gefühl seinen Platz haben darf.
Diesen achtsamen, vertrauensvollen und entschleunigten Raum möchte ich Ihnen bieten.
Wie oft muss ich kommen?
Wir erarbeiten Wege zu Ihrer Lösung – und das oft in wenigen Sitzungen. Also keine Angst, dass Sie 30 Mal bei mir auf der Couch liegen müssen … :-)Aber natürlich dürfen Sie das, wenn es Ihr Wunsch ist. Und auch eine Übergangstherapie ist möglich.
Bezahlung:
Ich möchte auch noch einmal kurz auf das Thema mit der Bezahlung eingehen: Ich arbeite ausschließlich mit Selbstzahlern. Sicherlich ist es für Sie finanziell einfacher, wenn die Krankenkasse die Therapie zahlt. Aber wer sie selber bezahlt, der ist oft viel motivierter, schnell gute Lösungen für sich zu erarbeiten.
Das Unterbewusstsein versteht: Wir investieren in uns!
Denn auch das ist ein wichtiges Zeichen für Ihre Seele: Ich bin es mir wert, für mich und mein Befinden etwas zu geben.
Lesen Sie gern dazu meine Seite privat bezahlen
Wie schnell bekomme ich einen Termin?
Ein Erstgespräch bekommen Sie innerhalb 2 – 4 Wochen, einen festen Therapieplatz bei mir ab ca. 4 Wochen. Sie brauchen also nicht lange auf Hilfe zu warten.
Wenn Sie Interesse an einer Therapie haben, aber unsicher sind, ob Ihr Thema dafür passend ist, rufen Sie mich unverbindlich an, oder schreiben Sie mir eine E-Mail, und schildern Sie mir kurz Ihr Thema.
Live oder Online?
Eine echte Therapie, also nicht nur Beratung, möchte ich möglichst hier in der Praxis stattfinden lassen. Zumindest der Ersttermin muss immer live stattfinden. Folgetermine können ggf. online stattfinden, aber nur wenn Sie mental stabil genug sind und das Thema dafür passend ist. Einige Therapietechniken (Hypnose) mache ich grundsätzlich nicht online!
Kosten:
Ich arbeite immer in 90 Minuten Sitzungen. Das ist weitaus effektiver als die üblichen 45 Minuten Therapien. Dafür reicht es oft aus, wenn Sie nur alle 2 – 6 Wochen einen Termin machen (je nach Thema und Ihren finanziellen Möglichkeiten) und das Erarbeitete in der Zwischenzeit im Alltag ausprobieren.
Therapiesitzung 90 Minuten = 180 €
Abendtermine ab 18 Uhr = Aufpreis 30 €
